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BettySchmidt

Betty Schmidt

Ich wurde 1980 in Stuttgart geboren, wo ich auch heute wieder lebe. Während meines Studiums der Sozialwissenschaften habe ich meine Vorliebe für das Schreiben entdeckt und beschloss danach mein Hobby zum Beruf zu machen. Hexen, Zauberei und das Übernatürliche haben mich schon immer fasziniert, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass ich in meinem ersten Buch, Lunadar – Das Erbe der Carringtons, darüber geschrieben habe. Fertig bin ich damit allerdings noch lange nicht. Im Orden der Meander, dem zweiten Band der Lunadar Reihe, wird sich meine Reise durch die Welt des Übernatürlichen bald fortsetzen. Ideen für weitere Bücher habe ich auch schon.

Ich lese gerade

Skinwalker
Faith Hunter
First Grave on the Right (Charley Davidson 1)
Darynda Jones

Die Rebellion der Maddie Freeman

Die Rebellion der Maddie Freeman - Katie Kacvinsky, Ulrike Nolte Buch: Die Rebellion der Maddie Freeman
Reihe: Maddie Freeman/Awake (Teil 1)
Autorin: Katie Kacvinsky
Genre: Dystopie, Sci-Fi, Liebesgeschichte, Young Adult
Seiten: 366
Sprache: deutsch
Preise: Kindle E-Book: ab 7,49 €, Taschenbuch: 8,99 €, Gebundene Ausgabe: 15,99 €
Englische Original-Version: Awaken
Preise: E-Book: 1,99 €, Taschenbuch 7,17 € (gebraucht ab 2,10 €)
Geeignet für: Jugendliche, junge Erwachsene (aber auch Ältere, wie mich :-)))

Kurze Zusammenfassung in meinen Worten:

Maddie lebt in einer digitalen Welt. Im Jahr 2060 wird kaum noch etwas in der realen Welt unternommen. Alles findet Online statt: Schule, Einkaufen, sich mit Freunden treffen, Dates. Obwohl Maddie das nicht so toll findet, hat sie sich mit ihrem Schicksal abgefunden … bis sie Justin kennen lernt. Er lebt in der realen Welt. Aber das ist nicht alles. Er gehört zu einer Gruppe von Rebellen, die das System ändern wollen, und er möchte Maddie rekrutieren. Sie ist sich nicht sicher, warum er gerade ihr so viel Zeit widmet. Dennoch ist sie fasziniert von ihm und seiner Art zu leben. Sie verbringt mehr und mehr Zeit mit ihm und seinen Freunden. Doch was geschieht, wenn ihr Vater, der Erfinder der Digital School und Befürworter des digitalen Zeitalters, davon erfährt? Kann Maddie mit seinen Entscheidungen leben oder wird sie sich auflehnen und der Rebellion anschließen?

Cover:

Diesmal habe ich mich dazu entschlossen, die deutsche Übersetzung eines Buches zu lesen. Das liegt eindeutig am Cover. Das Englische gefällt mir nicht besonders. Es passt zwar ganz gut, wenn man das Glas um die Blume symbolisch sieht. Die Menschen sind von der Welt abgeschottet, als wäre ein Glas um sie herum. Trotzdem ist es einfach nicht mein Geschmack. Das deutsche Cover hingegen finde ich total schön. Dadurch bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden. Ich habe es auf einem Blog unter „ich lese gerade“ entdeckt. Da musste ich herausfinden, worum es in dem Buch geht.
Die weißen Linien auf dem Cover sehen ein bisschen digital und Sci-Fi mäßig aus, was gut zu der Geschichte passt.
Die Schrift „Maddie“ hat auf dem Taschenbuch einen 3-D Effekt, was ich echt toll finde.
Das deutsche Cover würde mich auf jeden Fall zum Kauf verleiten, das englische nicht. Habe mehr Geld ausgegeben, um mir ein schöneres Buch ins Regal stellen zu können.

Klappentext:

Eine Stadt in den USA, nur wenige Jahre in der Zukunft: Plastikbäume, Online-Dates und Schule im Netz - Maddie, 17, lebt wie die meisten ein digitales Leben. Und merkt kaum, wie seelenlos sich das anfühlt. Bis sie sich Hals über Kopf in den etwas älteren Justin verliebt. Für ihn findet das wahre Leben offline statt. Er nimmt Maddie mit in Coffeeshops und Clubs und sie fühlt sich immer mehr von diesem echten Leben angezogen. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Künstlichkeit der Welt und die Anonymität der sozialen Netzwerke. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben - und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zur Schlüsselfigur. Doch für welche Seite wird sie sich entscheiden?

Nachdem mich das Cover angelockt hat, konnte mich der Klappentext vollends überzeugen. Ich mag Sci-Fi und Dystopien echt gern. Die Geschichte klingt interessant und spannend. Als mir auch noch die Leseprobe zugesagt hat, war das Buch bald meins. :-))

Schreibstil/Text:

Der Schreibstil gefällt mir gut. Er ist flüssig und passt zur Geschichte und den Charakteren. Das Einzige, was mich etwas gestört hat, war die Häufigkeit des Wortes „dann“. Ich habe schon so oft gehört, dass man „dann“ beim Schreiben vermeiden sollte. Wahrscheinlich ist es mir in diesem Buch deshalb besonders aufgefallen. Hätte man öfter weglassen, bzw. umschreiben können. Aber naja, es gibt Schlimmeres.

Fehler sind mir leider ein paar aufgefallen. Nicht übermäßig viele, aber mehr als in den meisten anderen Büchern, die ich lese. Da hat der Korrektor seine Arbeit wohl nicht ganz so genau genommen. Bei einem Verlagsbuch sollte es meiner Meinung nach nicht so viele Fehler geben.

Charaktere/Beziehungen:

Maddie war mir gleich sympathisch. Bei Büchern über Jugendliche bin ich in letzter Zeit immer etwas skeptisch. Oft sind die Mädchen ziemlich zickig oder nutzlos und lassen den Typ alles bestimmen. Das war hier zum Glück nicht so. Maddie hat ihre eigene Meinung und vertritt sie auch. Obwohl sie für Justin schwärmt, macht sie nicht gleich alles, was er gern hätte. Außerdem denkt sie nach, bevor sie handelt. Sie hat aus ihrer Vergangenheit gelernt und trifft keine übereiligen Entscheidungen. Das mag ich wirklich sehr an ihr. Wenn Protagonisten dumme und nicht nachvollziehbare Entscheidungen treffen, nervt mich das schnell.
Justin mochte ich anfangs sehr. Er steht für das ein, woran er glaubt und hilft anderen Menschen selbstlos. Allerdings ist er ein bisschen unnahbar, was ich gegen Ende des Buches nicht mehr so toll fand. Es hat lange gedauert, bis er Maddie wirklich an sich heran gelassen hat, und selbst dann hat er die Mauern um sich selbst immer schnell wieder aufgebaut. Aber es handelt sich bei der Geschichte um eine Trilogie. Da kann also noch einiges kommen. Es ist auch gut, wenn sich Charaktere mit der Zeit weiterentwickeln.
Die Beziehung zwischen Maddie und Justin hat mir gut gefallen. Gegen Ende hätte ich mir von seiner Seite her etwas mehr Offenheit gewünscht, aber vielleicht kommt das in den nächsten Teilen. Ich hätte es auch besser gefunden, wenn er Maddie mehr in die Aktivitäten der Rebellion mit einbezieht, statt sie von allem fernhalten zu wollen, damit sie in Sicherheit ist. Ich hoffe, Maddie setzt sich da im nächsten Teil durch. Ihre Meinung vertritt sie normalerweise ganz gut.

Handlung:

Die Geschichte fand ich sehr interessant. Vor allem gab es immer wieder Dinge, die ansatzweise in der heutigen Zeit schon vorkommen. Das schafft einen Realitätsbezug und lässt einen darüber nachdenken, ob es wirklich mal so kommen kann. Das fand ich sehr gut.
Was mir auch sehr gefallen hat, war, wie die Autorin alltägliche Dinge in die Geschichte eingebaut hat, die in der Zukunft total anders sind: z.B. unechte Bäume, das fertige Essen, usw. Da gab es einige schöne Szenen, in denen (für uns) alltägliche Dinge für Maddie total seltsam und neu waren. Das wurde sehr schön dargestellt. Manchmal wurde es aber auch etwas übertrieben. Es kann ja sein, dass Maddie noch nie ein Sandwich selbst gemacht hat, weil die alle fertig gekauft werden, aber was man zusammen auf ein Sandwich tut, sollte ihr, meiner Meinung nach, trotzdem klar sein. Gegessen hat sie mit Sicherheit schon welche. Nur weil sie jetzt eins selber machen muss, heißt das ja nicht, dass sie da Peanut Butter und Senf mischen sollte. Das hat sie so bestimmt noch nie gegessen.

Das Ende des Buches fand ich leider nicht ganz so gut wie den Rest. Der finale Konflikt hat sich meiner Meinung nach etwas zu leicht lösen lassen. Außerdem ist mir unklar, warum Justins Eltern und andere erwachsene Rebellen 3 Teenager schicken, um in einer Gefahrensituation zu helfen. Natürlich sollen die Hauptcharaktere auch im Finale dabei sein, aber das hätte man anders einleiten können. Wären Justins Eltern gerade nicht da gewesen, als es brenzlig wurde, wäre es für mich logischer gewesen, dass die Jugendlichen das in die Hand nehmen.

Fazit:

Ein tolles Buch, das aber gegen Ende ein bisschen geschwächelt hat. Bis zum letzten Viertel hätte ich wahrscheinlich 5 Sterne vergeben. Da das Ende für mich sehr wichtig ist, kann ich das jetzt leider nicht machen. Das Finale hätte ich mir spannender und logischer gewünscht. Justins Verhalten fand ich am Ende auch nicht mehr ganz so toll. Deshalb muss ich leider etwas mit meiner Bewertung runtergehen und vergebe „nur“ 4 Sterne. Ich hoffe, dass Teil 2 der Reihe an den tollen Anfang des ersten Buches anknüpfen kann und noch besser wird als Band 1.

Fesseln der Unsterblichkeit

Fesseln der Unsterblichkeit - Linda Valeri Buch: Fesseln der Unsterblichkeit
Autorin: Linda Valeri
Genre: Dark Fantasy, Erotik, Romatasy/Paranormal Romance, Urban Fantasy
Seiten: 192 Taschenbuchseiten
Sprache: deutsch
Preise: Kindle E-Book: 4,99 €, Taschenbuch: 12,99 €
Geeignet für: Erwachsene

Kurze Zusammenfassung in meinen Worten:

Als die Vampirin Alexandra Romanow (die sich jetzt Sascha nennt) Dylan Montgomery kennen lernt, fühlt sie sich sofort zu ihm hingezogen. Eigentlich wollte sie sich auf keine Beziehungen mehr einlassen, da diese nie gut enden. Zu oft wurde sie enttäuscht oder verlor einen geliebten Menschen. Doch Dylan will ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Ihre aufkeimenden Gefühle für ihn bringen sie dazu, sich an die Vergangenheit zu erinnern. Doch es sind nicht nur ihre Erinnerungen, die sie einholen und schon bald sind sie und ihre neue Liebe in tödlicher Gefahr.

Cover:

Das Cover sieht toll aus. Da es von jdesign ist, habe ich aber auch nichts anderes erwartet. Die Cover sehen immer super aus. Schicke Schrift, passende Bilder. :-)

Klappentext: (von Amazon)

Wofür lebst du, wenn du unsterblich bist?

Seit dem Tag ihrer Verwandlung stellt sich die Vampirin Alexandra Romanow diese Frage. Jahrhunderte ringt sie mit den Schattenseiten ihrer Existenz. Bis sie dem Sterblichen Dylan Montgomery begegnet, der eine ungeahnte Leidenschaft in ihr weckt. Doch dann wird Alexandra von ihrer Vergangenheit eingeholt und sie muss eine Entscheidung treffen …

Wird Liebe jemals genug sein, um den Fesseln der Unsterblichkeit zu entkommen?

Interessanter Klappentext. Für mich klang das gleich nach einem Buch, das wie für mich gemacht ist. Ich liebe erotische Vampir-Liebesgeschichten.

Schreibstil/Text:

Die Geschichte wird zum Teil aus Dylans und zum Teil aus Alexandras (Saschas) Sicht erzählt. Wenn es aus ihrer Sicht ist, wird in der Ich-Form geschrieben, bei Dylan in der 3. Person. Das mag ich nicht so. Ich finde, man sollte sich entweder für die 1. oder 3. Person als Sichtweise entscheiden. Aber das ist wohl Geschmacksache und wird häufiger so gemacht.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Am Anfang, als aus Dylans Sicht erzählt wurde, fand ich es allerdings etwas altmodisch und ein bisschen „schnulzig“ für einen Mann. Da dieser Teil im Jahr 2013 spielt, habe ich mich erst ein bisschen gewundert. Von einem Mann erwarte ich auch irgendwie etwas anderes. Beispiele: „Ihr Antlitz war von einer noblen Blässe“ oder „… weckten sie den Eindruck, als blickte er in einen See, dessen Oberfläche sich sanft im Wind kräuselte“ (es geht um ihre Augen). Klingt schon fast poetisch, worauf ich nicht wirklich stehe. Die Teile aus Alexandras Sicht haben mir besser gefallen.

Tippfehler sind mir 2 aufgefallen. Das sind nicht viele für ein ganzes Buch.

Charaktere/Beziehungen:

Aufgrund des Schreibstils aus Dylans Sicht, bin ich mit ihm am Anfang nicht wirklich warm geworden. Er ist wahrscheinlich einfach nicht der Typ Mann, der mir gefällt. Nach den ersten ca. 9 Seiten aus Dylans Sicht wird zu Saschas gewechselt. Damit beginnt ein Rückblick in ihre Vergangenheit als Alexandra, der ca. ¾ des Buches füllt. Dadurch habe ich zwar viel über sie erfahren, aber so gut wie nichts über Dylan, was ihn mir auch nicht näher gebracht hat. Ich habe das Buch öfter weg gelegt und zwischendurch noch andere gelesen, wodurch ich das bisschen, was ich über Dylan wusste, zum Schluss fast alles vergessen hatte. Das fand ich ziemlich schade. Er scheint ein netter Kerl zu sein, aber eigentlich weiß ich fast nichts über ihn, wodurch er mir ans Herz wachsen könnte. Er und Sascha kennen sich auch nur ein paar Tage, als sie sich ihre Liebe gestehen. Das ist in Romanen zwar oft so, aber mir geht das zu schnell. Nach so kurzer Zeit kennen sie sich doch gar nicht. Deshalb konnte ich nicht richtig mit ihnen mitfiebern. Eine von Alexandras früheren Beziehungen hat mir persönlich besser gefallen.
Alexandras Geschichte ist interessant und tragisch, wodurch ich mit ihr mitgefühlt habe. Aber so richtig in sie hineinversetzen konnte ich mich nicht. Sie hat sich immer sehr schnell verliebt. Das ist zwar nichts Schlimmes - wir suchen ja fast alle nach der großen Liebe - aber dadurch ist es mir schwer gefallen, Dylan als etwas Besonderes anzusehen. Die „ungeahnte Leidenschaft“, die der Klappentext verspricht, konnte ich nicht sehen, da es bei ihr irgendwie oft und schnell in Leidenschaft ausgeartet ist. Da waren Juri, Sergej, Sophie, Richard (wenn auch nur anfangs) und Daniel. Vielleicht hat sie nicht alle geliebt, aber leidenschaftlich würde ich ihr Verhalten bei allen nennen. Und das sind nur die, mit denen sie zumindest etwas längere Beziehungen hatte.
Außerdem kam mir ihre Abneigung gegen Christos etwas plötzlich. Erst schien alles super zu laufen und von jetzt auf nachher hat er ihr Angst gemacht und sie ist davongelaufen. Dass sie später doch wieder Zeit mit ihm verbracht hat, konnte ich auch nicht nachvollziehen. Entweder hat sie Angst vor ihm oder nicht. Da hätte er schon ein bisschen mehr unternehmen müssen, um mich davon zu überzeugen, ihm wieder zu vertrauen.
Ich habe auch nicht so richtig verstanden, warum Alexandra immer nur davongelaufen ist. Natürlich hatte sie Angst und Christos war stärker als sie, aber sie hätte zumindest versuchen können, sich vor ihm zu schützen. Sie hätte kämpfen lernen können, um stärker zu werden und es mit ihm aufnehmen zu können. Oder sie hätte nach einem Weg suchen können, um ihre magische Verbindung zu Christos, durch die er sie aufspüren konnte, zu brechen. Sie war eine Zeit lang in New Orleans und ihre Sklaven haben Voodoo praktiziert. Wenn ich wüsste, dass Vampire real sind, würde ich davon ausgehen, dass Magie auch existieren kann. Da hätte ich einen Weg gesucht, um dieses blöde Blutsband loszuwerden, entweder durch Voodoo oder andere Magie. Stattdessen ist sie vor der Seherin, die ihr vielleicht Tipps hätte geben können, auch noch davongelaufen. Meiner Meinung nach war das nicht gerade schlau.
Trotz alldem mochte ich Alexandra. Sie ist eine liebevolle Frau, die viel durchmachen musste. Auch nach ihrer Verwandlung ist sie "menschlich" geblieben und versucht, ihren Blutdurst zu kontrollieren, um Menschen nicht zu töten. Sie sorgt sich sehr um andere und hilft, wo sie kann.

Handlung:

Die Handlung in der heutigen Zeit ist ziemlich kurz. Die beiden treffen sich, verlieben sich und geraten in Gefahr. Da wäre mir mehr lieber gewesen, damit ich sie als Paar kennen lerne, sehe, wie sie harmonieren und mit ihnen mitfiebern kann. Auch am Ende hätte ich mir mehr gewünscht. Wie geht Dylan mit der neuen Situation um?
Viel Handlung gab es auch in der Vergangenheit nicht. Der Antagonist wurde eingeführt. Ansonsten ging es hauptsächlich um Alexandras meist kurze Beziehungen und Sex. Ich mag erotische Bücher, aber hier fand ich leider nicht alle Szenen wirklich erotisch. Oft war es einfach nur Sex. Gut beschrieben, aber dadurch, dass ich kleinen Bezug zu Alexandras Partnern hatte, war es für mich nichts Besonderes.

SPOILERWARNUNG!!!
Auch die Sexszene mit Dylan und Christos hätte meiner Meinung nach am Ende nicht sein müssen. Der konnte ich so gar nichts abgewinnen. Und musste Dylan das auch noch als heißesten Sex seines Lebens bezeichnen? Was ist mit Sascha, mit der er kurz davor Sex gehabt hat? Das gefiel ihm weniger? Steht er jetzt auf Männer? Oder zumindest sollte er sich meiner Meinung nach darüber wundern. Er hat das einfach so hingenommen, sich weder über seine sexuelle Orientierung Gedanken gemacht, noch fühlte er sich schuldig, Sascha betrogen zu haben. Natürlich war es nicht seine Schuld, da ein Mensch sich in dieser Welt gegen Vampirmanipulationen nicht wehren kann, aber das hindert einen normal nicht daran, zumindest vorübergehend ein schlechtes Gewissen zu haben.
Das Ganze hat es mir nicht leichter gemacht, Sascha/Dylan zu mögen.
SPOILER ENDE

Fazit:

Ein gutes Buch, könnte aber auch besser sein. Die vielen Rückblenden sind zwar wichtig, um Alexandra besser zu verstehen und zu sehen, was sie alles durchgemacht hat, aber der Anteil von Vergangenheit ist mir im Vergleich zu dem Anteil der Gegenwart zu hoch. Für mich ist Dylan einfach ein Mann mehr in Alexandras Leben. Ich habe nicht mehr über ihn erfahren, als über alle anderen Männer und Frauen in ihrem Leben. Ich habe zwar gehofft, es geht gut aus für die beiden, aber nicht weil es die 2 waren, sondern nur damit Alexandra endlich glücklich wird. Dylan ist für mich dabei ziemlich austauschbar.

Insgesamt gebe ich dem Buch 3 Sterne. Empfehlen würde ich es Fans von Vampirbüchern, die es nicht stört, wenn ein großer Teil des Buches aus Sexszenen mit unterschiedlichen Partnern besteht. Auch düstere Geschichten sollte man mögen. Alexandra hat es definitiv nicht leicht gehabt und musste viele Schicksalsschläge wegstecken.

Flame Angel

Flame Angel - Lisa Andel I was a little torn between giving 3 or 4 stars. While I liked the book, I wasn’t as excited about it as I have been when reading others. I think the main reason for that is that I couldn’t really identify with the protagonist. While I do understand, that Angies extreme lust for Devon had supernatural reasons and she didn’t have a choice about how she felt I didn’t really get why it wouldn’t bother her more in the beginning that she had sex with him. She believed he was a killer and even thought that he might harm her. If I were her I would at least have been upset or frustrated that I wanted him anyway. She only got frustrated about halfway through the book. Another example of when I couldn’t understand her actions was when Devon made Chase disappear in front of her eyes. Angie briefly thought that she hoped Chase (whom she had been having sex with a lot and even used to love) was still alive, but she never even asked Devon what he did to Chase. She just moved on.
I wish there had been a bit more plot, too, but I guess that wasn’t the point of the story.
To sum it up, I thought the book was well written, interesting and sexy, but had some flaws. Still, I liked reading it and would recommend it to anyone who does like these kinds of books.

Jax - Warrior Lover

Jax - Warrior Lover - Inka Loreen Minden Buch: Jax – WarriorLover
Reihe: Warrior Lover (Teil 1)
Autorin: Inka Loreen Minden
Genre: Dystopie, Liebesgeschichte, Erotik, Sci-Fi
Seiten: 140 Taschenbuchseiten (laut Amazon)
Sprache: deutsch
Preise: Kindle E-Book: 3,99 €, Taschenbuch: 6,99 €
Geeignet für: Erwachsene

Kurze Zusammenfassung in meinen Worten:

In einer dystopischen Zukunft leben die Menschen in sogenannten Kuppelstädten, in denen sie vor der Verstrahlung der Outlands und deren mutierten Bewohnern sicher sind. Die Regierung herrscht mit absoluter Macht. Wer sich ihr entgegenstellt oder ihr in irgendeiner Weise gefährlich werden könnte, wird verhaftet. So ergeht es auch der Ärztin Samantha Walker. Sie wird beschuldigt, eine Rebellin zu sein und in deren Auftrag ein Mitglied der Warrior, die die Stadt beschützen, ermordet zu haben. Als Sklavin soll sie in Zukunft den Warriorn zu Diensten sein. Nach ihren Einsätzen dürfen diese vor laufenden Kameras mit den Sklaven machen, was sie wollen. Und Samantha wird ausgerechnet von Jax, dem Bruder des Warriors, den sie umgebracht haben soll, auserwählt. Wird er die Gelegenheit nutzen, um sich an ihr zu rächen? Oder kann sie ihn von ihrer Unschuld überzeugen?

Cover:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Schöne Farben, Bilder und Schrift. Bei einem so toll gestalteten Cover werde ich auf jeden Fall zum Kauf inspiriert.

Klappentext: (von Amazon)

Jax gehört einer Eliteeinheit an, die den Pöbel von der Stadt fernhält. Wenn ein Warrior erfolgreich vom Einsatz in den Outlands zurückkehrt, darf er sich zu seinem privaten Vergnügen eine Sklavin nehmen – mit der er machen kann, was er will. Da kommt es ihm gelegen, dass er die ehemalige Ärztin unter den Sklavinnen entdeckt, die seinen Bruder getötet hat.
Samantha führt ein behütetes Leben in White City, bis sie beschuldigt wird, einen Warrior – die wie Helden gefeiert werden – ermordet zu haben. Sie kann sich entscheiden: Hinrichtung oder ein Dasein als Sklavin. Sie wählt das Sklavenleben und wird prompt vom gefährlichsten aller Krieger gewählt: Jax, dem Unbesiegbaren. Sie weiß, dass er sich rächen möchte, daher versucht sie alles, ihn von ihrer Unschuld zu überzeugen.

Interessanter Klappentext. Ich wollte sofort mehr wissen und habe schon, nachdem ich diesen gelesen hatte, mit Sam mitgefiebert.
Die Handlung wird auch gut zusammengefasst.
Bei so einem tollen Cover und Klappentext konnte ich nicht nein sagen und habe gleich zugeschlagen.

Schreibstil/Text:

Die Geschichte wird aus Samanthas Sicht in der „Ich-Form“ geschrieben. Dadurch erhält man einen guten Einblick in ihre Gedankenwelt und Gefühle. Außerdem bleibt Jax dadurch mysteriöser, was zur Spannung beiträgt.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Manchmal hätte ich eher einen Punkt statt ein Komma gesetzt, aber das ist Geschmacksache.
An Fehler kann ich mich nicht erinnern, es können also nicht viele gewesen sein.

Charaktere/Beziehungen:

Sam war mir gleich sympathisch. Ab der 1. Seite habe ich mit ihr mitgefiebert und mit ihr gefühlt. Ihre Handlungsweise ist nachvollziehbar. Ich konnte gar nicht anders, als sie zu mögen.
Jax ist einfach toll. Ich liebe starke Männer, vor allem Krieger, die eine harte Schale und einen weichen Kern haben. Er ist genau die Art von Held, auf die ich stehe. Sam war nicht die Einzige, die ihn angeschmachtet hat. :-)) Außerdem mag ich seine direkte Art, die mich mehr als 1x zum Lachen gebracht hat.
Die Beziehung der beiden ist auch toll. Ich mag es vor allem, dass Sam eine starke Persönlichkeit ist und ihren eigenen Kopf hat.

Handlung:

Die Handlung war interessant und sehr spannend. Die dystopische Welt ist wirklich schrecklich, wodurch man noch mehr mit den Charakteren mitfühlt und hofft, dass sie es schaffen, die Regierung zu besiegen. Die Liebesgeschichte und Erotik kamen auch nicht zu kurz. Es war eine wirklich gute Mischung.
Vor allem durch die düstere Welt und Sams Umstände am Anfang des Buches, hat die Liebesgeschichte ein bisschen anders angefangen, als es oft der Fall ist. Das fand ich erfrischend und auch ziemlich sexy. :-)

Fazit:

Ein rundum gelungenes Buch, das zu meinen absoluten Lieblingen gehört. Von mir aus hätte es noch viel länger sein können, denn ich konnte gar nicht genug bekommen. Meine Bewertung ist deshalb ganz klar 5 Sterne.

Fifth Grave Past the Light

Fifth Grave Past the Light - Darynda Jones This Series keeps getting better and better! I loved everything about this book!

Crome

Crome - Inka Loreen Minden Buch: Crome – WarriorLover
Reihe: Warrior Lover (Teil 2)
Autorin: Inka Loreen Minden
Genre: Dystopie, Liebesgeschichte, Erotik, Sci-Fi
Seiten: 240 Taschenbuchseiten (laut Amazons Kurzbeschreibung)
Sprache: deutsch
Preise: Kindle E-Book: 3,99 €, Taschenbuch: 6,99 €
Geeignet für: Erwachsene

Kurze Zusammenfassung in meinen Worten:

Bei ihrer Tätigkeit als Leibwächterin einer Senatorentochter hat Miraja aus Versehen etwas über die Regierung herausgefunden, von dem niemand erfahren darf. Deshalb wurde sie beschuldigt, eine Rebellin zu sein, verhaftet und zu einer Sklavin gemacht. Ihr neues Leben besteht aus Demütigungen, Schmerzen und der Gewissheit, dass der sadistische Warrior Blaire sie früher oder später zu Tode quälen wird. In ihrer Verzweiflung beschließt sie, ihm zuvor zu kommen und sich das Leben zu nehmen. Doch dann trifft sie den Warrior Crome, der mit Blaire noch eine Rechnung offen hat. Um diesem eins auszuwischen, verbündet sich Crome mit ihr, aber Miraja wird das Gefühl nicht los, dass Blaire nicht der einzige Grund für Cromes Verhalten ist. Er scheint Interesse an ihr zu haben. Als bekannt wird, dass die Sklavin Samantha mit dem Warrior Jax geflohen ist, schmiedet Miraja einen Plan, Crome zu verführen, um ihn dazu zu bringen, sie zu befreien. Kann sie ihre eigenen Ängste überwinden, um ihr Ziel zu erreichen? Und noch viel wichtiger, schafft sie es, Cromes Charme zu widerstehen?

Cover:

Das Cover gefällt mir auch bei diesem Teil sehr gut. Tolles Design!

Klappentext: (von Amazon)
Eine misshandelte Sklavin und ein Warrior mit Wünschen, für die er sich schämt …
Miraja sieht keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Sie kann Blaires Folter nicht länger ertragen und will sich umbringen. Doch der Warrior Crome vereitelt ihr Vorhaben. Da er sowohl mit Blaire als auch mit dem Regime noch eine Rechnung offen hat, bittet er Miraja, ihm bei seinem Rachefeldzug zu helfen. Sie willigt ein, weil sie nichts zu verlieren hat, und schmiedet ihrerseits Pläne. Dass sie dabei mit Cromes Gefühlen spielt, ist ihr vorerst egal. Nie wieder möchte sie einen Mann in ihr Herz lassen. Aber der zärtliche Krieger gibt die Hoffnung nicht auf, sie zu erobern.
Interessante Zusammenfassung. Wenn ich nicht ohnehin schon nach Teil 1 unbedingt hätte weiterlesen wollen, hätten mich Klappentext und Cover überzeugt.

Schreibstil/Text:

Diesmal wird die Geschichte aus Mirajas Sicht in der „Ich-Form“ erzählt. Dadurch kann man sich leicht in sie hineinversetzen und leidet mit ihr mit.
Der Schreibstil ist immer noch angenehm flüssig und passt zu den Charakteren.
An Fehler kann ich mich auch hier nicht erinnern, es können also nicht viele gewesen sein.

Charaktere/Beziehungen:

Mit Miraja habe ich schon in Teil 1 mitgelitten und habe mich gefreut, als ich gesehen habe, dass es im 2. Buch um sie geht. Sie hatte eine eigene Geschichte und vor allem ein Happy End verdient, nach allem, was sie durchmachen musste.
Auch Crome war mir schon in Band 1 sympathisch. Jetzt hat er mir allerdings noch besser gefallen. Jax wird zwar wahrscheinlich immer mein Lieblings-Warrior bleiben, aber Crome ist auch toll. :-)
Ich habe auf jeden Fall von Anfang an mit den beiden mitgefiebert und gehofft, dass sie bald glücklich miteinander werden.
Auch Mirajas und Cromes Beziehung zu Kia hat mir sehr gefallen. Die Kleine ist einfach klasse. Ich hoffe, sie wird eines Tages auch noch ihr eigenes Buch bekommen, wenn sie alt genug ist. :-))

Handlung:

Sehr spannende Handlung und eine sexy Liebesgeschichte, die aufgrund der ungewöhnlichen Ausgangssituation auch wieder anders anfängt als die meisten Beziehungen. Die Mischung aus Liebe, Erotik und restlicher Handlung war wieder einmal genau richtig.

Fazit:

Teil 2 steht dem 1. in nichts nach. Er konnte mich genauso begeistern wie die Geschichte von Sam & Jax.